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Leitzins
(recht.allgemein.wirtschaft)
    

MIt Leitzins wird der Zinssatz bezeichnet, zu dem eine Zentralbank Kredite an Geschäftsbanken ausgibt. Die Geschäftsbanken geben dann mit einem Aufschlag auf diesen Leitzinssatz Kredite an Unternehmen und Haushalte weiter.

Durch die Höhe des Leitzinses kann die Menge der Kreditaufnahme beeinflusst und damit die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst werden.

Beispiel:

In Land D sinkt die wirtschaftliche Leistung, die produzierende Industrie investiert wenig Geld in den Ausbau von Kapazitäten, dadurch sinkt die Nachfrage nach Bauleistungen, Maschinen und letztendlich auch Arbeitnehmern. Die Arbeitslosigkeit steigt.

Die Zentralbank senkt daher den Leitzins von 4,5 % auf 2 %. Für die Unternehmen wird jetzt die Kreditaufnahme günstiger. Dies wird von Unternehmen genutzt um mit dem jetzt günstigeren Geld doch den Versuch zu wagen neue Märkte zu erschließen und dafür Kapazitäten auszubauen. Dafür brauchen die Unternehmen mehr Maschinen und Gebäude für die Produktion, mehr Arbeitnehmer. Damit steigt insgesamt die Nachfrage nach Wirtschaftsleistungen und Arbeitnehmern, die Arbeitslosigkeit sinkt.

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Auf diesen Artikel verweisen: Geldschöpfung/Zentralbankgeldschöpfung