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Flugsimulator/Cessna 172/152
(it.gaming)
    

Der FS 2020 stellt einen großen Schritt dar, der mit seinerm VR-Modus der Flugsimulation wörtlich eine neue Dimension gibt. Musste bisher in der Platzrunde mühselig über Tastenkombinationen die Landebahn im Auge behalten werden, geht dies jetzt mit einem einfachen Schulterblick. Mehr Fliegen war am PC noch nie.

Der Artikel basiert auf persönlichen Erfahrungen mit dem Flightsimulator 2020. Als Hardware wird eine Oculus Quest, Intel Core I7-10700F, 16 GB RAM und eine NVIDIA Geforce 3600 TI genutzt. Mit dieser Konfiguration ist ein gutes bis zufriedenstellendes VR-Erlebnis möglch. Alle Beschreibungen gehen daher grundsätzlich von der VR-Umgebung aus.

Grundlagen

Die ICAO
Flughäfen
Flugphysik
Warum fliegt ein Flugzeug
Die Achsen des Flugzeugs

Ein Flugzeug hat vier Steu

Luftdruck

Der Luftdruck wird in HPA oder inch gemessen. Die Anzeigen im Flugzeug sind in der Regel in inch.

Air Traffic Control
Aufbau

Der Flightsimulator

Flugsimulator starten

Nach dem Laden bleib der FS 2020 auf dem Welcome-Schirm stehen. Von dort ist das Pilotenprofil, der Marketplace (für In-App-Käufe) und die Optionen (Grafik, Steuerung etc.) zu erreichen.

Für den Anfang ist wichtigt die World Map und auch das Flight Training kann nicht schaden insbesondere für noch neue PilotInnen.

Um schnell zu starten, über World Map einen Flughafen aussuchen, als "Depature" festlegen und auf "Fly" klicken. Die Maschine steht dann mit laufendem Motor auf der ausgewählten Startbahn.

In diesem Rahmen erfolgt auch die Flugplanung. Im einfachsten Fall sucht man sich über den ICAO-Code einen Abflug- und einen Ankunftsflughafen aus und belässt die Einstellung auf GPS. Je nach Flugzeug wird dann im PFD und oder MFD ein direkter Kurs zum Zielflughafen gesetzt, der auch als Kurs für den Autopilot eingestellt werden kann (siehe Abschnitt Autopilot).

Checklisten

Zu Vereinfachung kann man (wie anderes auch) die Checklisten dem Copiloten überlassen).

Cessna 152

Die Cessna 152 ist ein geeignetes Flugzeug für Einsteiger um mit dem fs20 vertraut zu werden. Sie ist auch das Flugzeut mit dem die im fs20 vorgesehenen Basisübungsflüge durchgeführt werden. Sie verfügt über kein PFD/MFD (wie z.B. Glascockpit (c)) und damit auch über keine GPS-Navigation (unabängig davon, dass mit [V] immer eine GPS-Karte unabhängig vom Flugzeug angezeigt wird).

Cessna 152 starten

Die Cessna 152 verfügt nur über zwei Hauptschalter die einzuschalten sind. Zusätzlich ist allerdings der Hahn für die Kraftzufuhr (zwischen den beiden Sitzen) zu öffnen. Bei Kälte ist ggf. der Primer (unten links) zu betätigen, damit Kraftstoff in den Motor kommt. Dabei ist der Primer 4 - 5 mal zu betätigen. Wird er zu oft betätigt ist zuviel Kraftfstoff im Motor und eine Zündung nicht möglich.

Instrumente Cessna 152

Die Cessna 152 ist im FS ohne Garmin Glasscockipt oder ein anderes GPS-System augestattet. Sie verfügt über folgende Instrumente:

Airspeed (1). Das Instrument zeigt die Fluggeschwindigkeit in Knoten an. Dabei entspricht ein Knoten 1,851,52 km. Damit entspricht eine Geschwindigkeit von 60 Knoten 111,12 km/h. Gemessen wird die Airspeed über ein sog. Pitotrohr.

Der Künstlicher Horizont (2) zeigt die Längs- und die Querneigungdes Flugzeugs im Verhältnis zur Umgebung an. Das ist insbesondere bei Instrumentenflügen (siehe unten) wichtig wenn fehlende Sicht eine Orientierung unmöglich macht.

Cessna 172

Hat man die 152er im Griff ist der nächste Schritt eine Cessna 172. Diese verfügt über ein PFD und ein MFD

Cessna 172 starten

Hat man in der World Map eine Startbahn ausgewählt, steht das Flugzeug mit laufenden Motor auf der Startbahn. Hat man keine Startbahn sondern eine Parkposition ausgewählt (diese Auswahl wird unter der Flugzielbezeichnung angegeben) steht das Flugzeug ausgeschaltet in der Parkposition und muss manuell eingeschaltet werden.

Dabei entspricht die Nummer der Landebahn immer ihrer Ausrichtung auf dem Kompass. D.h. die Startbahn 7 des Flughafens EDDF hat eine Ausrichtung von 70 Grad. Gibt es mehrere parallele Startbahnen werden diese mit L (Left), C (Center) und R (Right) bezeichnet. Das ist auch hilfreich beim Landeanflug, da die Startbahnnummer immer dem Kurs entspricht. Weicht der Kurs um 180 Grad von der Nummer ab, fliegt man von der falschen Seite an.

Zu Start der Cessna sind zunächst die beiden Hauptschalter (1) einzuschalten. Bei der Cessna 172 wir dann das Primary Flight Display des Garmin Glascockpit (7) hochgefahren. Es kommt zu einer Warnung bezüglich des Öldrucks die aufhört, wenn das Flugzeug gestartet wird oder manuell ausgeschaltet werden kann.

Gestartet wird die Cessna dann über die Zündung (2). Ein dreifacher Klick sollte den Motor starten vorausgesetzt der Gemischhebel (4) ist fast vollständig eingeschoben und der Gashebel (3) ist herausgezogen.

Im nächsten Schritt sind die beiden Schalter (5) für das Multifunktions Display (8) einzuschalten.

Beechcraft 350i

Die Beechcraft 350i ist ein Schritt um sich an größere Flugzeuge zu gewöhnen. Die 350i, die zum Standardprogramm des fs2020 gehört hat zwei Motoren und verstellbare Rotorblätter. So dass aus den zwei Hebeln der Cessna 152/172 (Gas/Throttle und Gemisch/Mixture) jetzt sechs geworden sind: Throttle links/rechts, Propeller links/recht und Mixture links/rechts. Dazu weiter unten mehr. Außerdem verfügt sie über einklappbares Fahrwerk, so dass man sich noch um einen weiteren Hebel kümmern muss.

Beechcraft 350i starten

  • Hauptschalter Batterie auf ein
  • Motor rechts starten
  • Motor links starten
  • Generatoren Motor links und rechts einschalten (sonst fehlt irgendwann der Batterie die Spannung und alle stromabhängigen System fallen aus.

Tower/ATC/Funken

Vor dem Start oder dem Rollen auf einem Flughafen ist immer eine Freigabe durch die Flugsicherung (= Air Traffic Control) notwendig. Beim FS 2020 hat man die Möglichkeit dies dem Copiloten (es gibt tatsächlch keine Copilotin zur Auswahl) zu überlassen oder selbst zu funken.

Entscheidet man sich gegen den Copiloten öffnet die Taste "Scroll Lock"/"Rollen" auf der Tastatur das ATC-Fenster. Der erste Befehl ist immer die Auswahl der Frequenz des aktuellen Flughafens. Dann gibt es je nach Flughafen/Flugplatz verschiende Auswahlmöglichkeiten.

Kleine Flugplätze ohne eigenen Tower bieten nur die Möglichkeit die eigenen Manöver anzukündigen. So Z.B:

(...)

Auf größeren Flughäfen gibt es für Ground und Tower verschiedene Frequenzen. Hier ist zunächst die Frequenz der Ground-Controll einzustellen und die Freigabe für das taxiing zur Startbahn anzufordern. Ggf. ist vorher ein Pushback notwendig, wenn das Flugzeug rückwärts zum Rollweg steht und der Platz für eine Vorwärtskurve nicht ausreicht.

Rollen/Taxiing

Ist dafür die Freigabe er- und der Rollweg mitgeteilt (siehe Tower/ATC/Funken) rollt man entlang der gelben Markierungen zur angegebenen Startbahn. ist das bei kleineren Flughäfen noch nachvollziehbar, ist es bei größeren Flughäfen (z.B Frankfurt oder Hamburg) ohne Vorbereitung unmöglich den vom Toweder angegebenen Rollweg zu finden. Hier hilft dann die über das Assistance-Menu einschaltbare Navigationshilfe, die mit blauen Pfeilen den Rollweg makiert.

Beschleunigen und abheben

Steht man auf der Startbahn und alle Systeme sind hochgefahren, genügt es den Gashebel auf Vollgas zu stellen. Das Flugzeug nimmt dann Fahrt auf, die beiden Cessnas driften dabei aufgrund des Torque-Effekts leicht nach links und mann muss mit dem Seitenruder gegensteuern. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 Knoten ist dann zu rotieren, d.h. den Yoke leicht nach hinten zu ziehen.

Platzrunde

Nach dem Abflug hält man bei der Platzrunde zunächst die Richtung der Startbahn und steigt auf einer Strecke von 1,5 km um ca. 800 ft. Nach ca. 40 - 50 ft kann man das Fahrwerk (nicht bei der 152 und 172) und die Landklappen einfahren. Hat man die 800 ft erreicht geht es in im 90 Gradwinkel zur Startbahn in den Querabflug. Je nach dem ob die Platzrunde links oder recht geflogen wird muss man also 90 Gradd vom Kurs der Startbahn abziehen oder aufaddieren (z.B. Start auf Landebahn 5 [= 50 Grad] für linke Platzrunde 90 abziehen, d.h. ein Kurs von 320 Grad ist anzusteuern. Nach ca. ... geht man in den Gegenanflug über und fliegt parallel in Gegenrichtung der Landebahn und zwar solange bis der Aufsetzpunkt 45 Grad hinter dem Flugzeugt liegt oder weitere 30 Sekunden Flugzeit vergangen sind. Im folgenden Queranflug gilt es auf 500 ft zu sinken und die Klappen und ggf. das Fahrwerk ausfahren.

  • Abflug = Depature
  • Querabflug = Crosswind
  • Gegenanflug = Downwind
  • Queranflug = Base
  • Endanflug = Final

Landeanflug

Nach erbitten der Landeerlaubnis

fly right downwind
fly left downwind
fly right downwind

Navigation

Es gibt mehrere Möglichkeiten im FS 2020 zu seinem Ziel zu finden. Auf der World Map gibt es die Auswahl zwischen

  1. GPS
  2. VOR (ggf. inkl. ADF und DME)
  3. IFR (instrument Flight Rules)

Zusätzlich kann man als 4. Möglichkeit noch nach Sicht fliegen (VFR = Visual Flight Rules). Seit dem FS 2020 ist das auch eine praktikable Möglichkeit, da die gesamte Welt ausreichend detailliert ist, um sich an auffälligen Gebäuden, Autobahnen, Flussverläufen, Skylines orientieren zu können.

Die Navigation mit GPS ist einfachste. Wählt man über das World Menu Start- und Zielflughafen aus werden die GPS-Instrumente des Flugzeugs automatisch auf das Ziel eingestellt. Wie man das Ziel manuell einstellt wird weiter unten erklärt.

Bei einem Flugzeug ohne GPS-Empfänger (z.B. die Cessna 152) gibt es die Möglichkeit über [V] eine GPS-Karte mit Kurs anzuzeigen.

Darüberhinaus kann im Optionen-Menu auch noch eingestellt werden, dass Ziel und Zwischenstationen (Waypoints) mit virtuellen "Stecknadeln" einschließlich Entfernung in der Landschaft angezeigt werden. Das ist sicherlich noch einfacher aber auch noch weniger realistisch.

Will man eine Cessna 152 stilecht navigieren gibt es neben dem erwähnten VFR die Möglichkeit der Navigation über VOR-Sender. (Very high frequency omni-directional range). Diese Sender stehen weltweit in der Gegend und senden Signale die mit entsprechender Technik an Bord des Flugzeugs ausgelesen werden können.

Jedes VOR hat eine Frequenz. Um des nutzen zu können braucht man die Frequenz und die Richtung von der man es anfliegen will in Grad. Beides ergibt sich wenn man entweder manuell mit Flugkarten (z.B. über openflightmaps) arbeitet oder den FS die VORs auswählen lässt in der Navigationsübersicht. Da die Frequenzen später nach dem Start des Fluges nicht mehr angezeigt werden, muss man sich diese dann notieren um sie in die Empfänger eintragen zu können.

Autopilot

Garmin Glascockpit 1000

Der Autopilot wird grundsätzlich mit [AP] an und ausgeschaltet. Zuvor müssen aber Voreinstellungen getroffen werden für die zu steuernden Aspekte (Heading/Altitude).

Drehknopf Heading stellt festen Steuerkurs in Grad ein. Und wird über Knopf HDG ausgewählt. Über CDI (= Course deviation indicator) kann man denn die Quelle (VOR1/VOR2 o. GPS) auswählen.

Wenn HDG gedrückt wurde erscheint dies auf dem PFD in der Mitte links. Das Flugzeug folgt dann dem eingestelltne Kurs.

Mit einem Klick auf [NAV] wird dann, entsprechend der mit CDI getroffenen Auswahl, entweder dem GPS oder dem eingestellten NAV gefolgt. Dies kann z.B. eine ILS Frequenz für einen Landeanflug sein.

Der Drehknopf Alt legt die Höhe fest. Mit [FLC] wird dann der Flight Level Change Modus eingeschaltet, die Modusauswahl wird auf dem PFD in der Mitte angezeigt. Mit [FLC] wird eine vorgegebene Höhe erreicht.

Davon zu unterscheiden ist der sog. Höhenhaltungsmodus der mit [ALT] aktiviert wird und versucht die aktuelle Höhe zu halten.

GPS

manuell im Cockpit

Am Multifunctions Display (MFD) unten links befindet sich folgende Tastenanordnung:


[ => ] [Menu]
[FPL ] [PROC]
[CLR ] [ ENT ] 

DfltMap FMS

( ( ) )

Push 

Mit einem Klick auf [ => ] (= Direct To) öffnet sich eine Eingabemaske in der die vierstelligen ICAO Codes eines Flughafens (z.B. EDDF für Frankfurt/Main) eingegeben werden können. Die Auswahl erfolgt mit dem "oberen" Teil des Einstellknopf (()), mit dem unteren Teil wählt wir der Eingabecursor weiterbewegt. Mit [ENT] ( = Enter) wird die Auswahl bestätigt und der Kurs gesetzt.

Es kann deutlich einfacher sein die Auswahl des Flughafens nicht im VR-Modus zu erledigen, da die Bedienung des Einstellknopfers sehr fummelig ist. Bevor man während eines Fluges die Einstellung vornimmt, sollte man entweder die aktive Pause ([pause>/untbr] oder den Autopiloten einstellen.

automatisch

Das GPS wird automatisch mit dem richtigen Ziel eingestellt, wenn man über die "World Map" einen Flugplan erstellt.

Shift + Ctrl + A (= ADF)
C ( = Com Radio)

Vatsim

Hat man sein Flugzeug im Griff kann durch die Mitgliedschaft bei Vatsim der Realismus auf ein weiteres Level gehoben werden. Bei Vatsim treffen sich die Nutzer der verschiedenen Simulatoren (P3D, XPLANE, MSFS) um in einem gemeinsamen Luftraum kontrolliert durch freiwilllige Lotsen (ATC) mit "echtem" Funkverkehr zu fliegen.

Notwendig ist dafür zunächst ein vatsim-Accoutn, der über die amerikanische Website: https://www.vatsim.net/ einzurichten, die dort verfügbaren Grundtutorials durchzuarbeiten und einen Einstiegstest zu bestehen.

Um Vatsim dann zu nutzen muss ein Client für den PC (z.B. vPilot) installiert werden. Dieser Client ermöglicht die Kommunikation mit der ATC entweder über Tastatureingaben oder Mikrofon.

Vatsim im VR-Modus

Will man Vatsim mit dem VR-Headset nutzen kann die weitere Installation eines Programmes wie OVR-Toolkit hilfreich sein. OVR-Toolkit ermöglicht das Einblenden von Desktopfenstern in die VR-Umgebung. Somit wird es möglich im Cockpit das vPilot-Fenster einzublenden und zu bedienen.

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