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Trojaner
(it.angriff.schaedling)
    

Mit Trojaner wird eine Schadsoftware bezeichnet, die unbemerkt oder als hilfreiches Programm getarnt in den PC eindringt und dann von innen heraus Schaden anrichtet indem sie z.B. ohne Wissen des PC-Nutzers Informationen sammelt und an Dritte sendet.

Der Namen leitet sich von dem Holzpferd ab, mit dem gemäß der Sage 1200 v.C. die Griechen in das belagerte Troja eindrangen. Die Griechen hatten ein Holzpferd in dem sich griechische Soldaten verbargen vor den Toren Trojas - das so nicht einzunehmen war - abgestellt und sich zurückgezogen. Die Trojaner waren neugierig und holten das Pferd in die Stadt. Nachts verließen dann die Soldaten das Pferd, öffneten die Stadttore und ermöglichten es den griechischen Truppen Troja einzunehmen.

Die Gefahr sich auf dem PC ein trojanisches Pferd einzuhandeln, besteht grundsätzlich bei jedem Programm, dass nicht aus einer absolut vertrauenswürdigen Quelle stammt. Allerdings kann auch eine an sich "einwandfreie" Software mit sog. Reklametrojanern ausgestattet sein.

Gefährlich sind Trojaner wie RAT/Download.Ject die von ihren Verbreitern auf die Webseiten von vertraulichen Servern geschmuggelt werden und von dort unbemerkt von Administratoren und Usern sich über Sicherheitslücken im Browser in den Rechner einschleichen.

Auf diesen Artikel verweisen: Virus-Throttling * Reklametrojaner * Verschaffen der Daten, § 202a StGB * Keylogging-Schädling * IRC * Bundestrojaner * Schadsoftware