Hinweis nach DSGVO: Diese Website verwendet nicht personalisierte Anzeigen von Google Adsense und im Zusammehang damit Cookies. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Realkonkurrenz/Tatmehrheit
(recht.straf.at.konkurrenzen)
    

Werden ein oder mehr Straftatbestände durch verschiedene Handlungen verletzt, so spricht man bei der Strafbildung hinsichtlich ihres Verhältnisses zueinander von Realkonkurrenz. Liegt Realkonkurrenz vor, so wird gemäß § 53 StGB aus den Einzelstrafen eine Gesamtstrafe gebildet.

Voraussetzung für die Realkonkurrenz ist zunächst das Vorliegen von Handlungsmehrheit zwischen den betroffenen Tatbeständen. Im nächsten Schritt sind, dann die mitbestraften Vor- und Nachtaten auszuscheiden. Die verbleibenden Tatbestände bleiben in Realkonkurrenz zueinander bestehen, und dienen als Grundlage zur Bildung der Gesamtstrafe gemäß § 53 StGB.

Der Gegenbegriff ist die Idealkonkurrenz. Werbung:

Auf diesen Artikel verweisen: Tatmehrheit * Idealkonkurrenz/Tateinheit