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Erwerbsobliegenheit/Erwerbsbemühungen
(recht.zivil.materiell.familie)
    

Mit Erwerbsobliegenheit wird die Verpflichtung eines Unterhaltschuldners oder -Gläubigers zu eigenen Erwerbsbemühungen, d.h. der Ausübung eines entgeltlichen Tätigkeit bezeichnet.

Dabei werden zwischen 20 und 30 Bewerbungen pro Monat verlangt, entsprechende Möglichkeiten vorausgesetzt. Fehlt es an anerkennenswerten Ortsbindungen (z.B. schulische Bindungen der Kinder) ist auch eine überregionale Suche notwendig.

Für Volljährige Kinder gelten besondere Anforderungen.

Auf diesen Artikel verweisen: Volljährigenunterhalt * fiktives Einkommen * Rangverhältnisse mehrerer Verpflichteter