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bereinigtes Nettoeinkommen
(recht.zivil.materiell.familie.unterhalt)
    

Ehegattenunterhalt

Als bereinigtes Nettoeinkommen wird beim Ehegattenunterhalt das eheprägende Einkommen des Unterhaltspflichtigen nach Abzug von nicht für die Unterhaltszahlung zu berücksichtigenden Abzügen bezeichnet.

Dazu gehören

  1. Einkommens- und Kirchensteuer,
  2. bei Nichtselbständigen berufsbedingte Aufwendungen.
  3. Kindesunterhalt (er ist mit dem Zahlbetrag abzuziehen),
  4. im beschränkten Umfang Vorsorgeaufwendungen für Alter (4 % vom Bruttoeinkommen) und Krankheit (z.B. Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen),
  5. Kosten für die Kinderbetreuung,
  6. berücksichtigungswürdige Schulden und
  7. Verfahrenskostenhilferaten für das Scheidungsverfahren ( ).

Vom bereinigten Nettoeinkommen ist der Erwerbstätigenbonus abzuziehen.

Bei Selbständigen wird die Bereinigung vom Gewinn vorgenommen. Zugrundegelegt ist dabei der Gewinn der letzten drei Jahre. Lohn- und Sozialabgaben von ca. 25 % werden als plausibel angesehen.

Kindesunterhalt

Beim Kindesunterhalt werden andere Unterhaltspflichten bei der Bereinigung nicht berücksichtigt, auch sind Regeln für die Berücksichtigung von Schulden enger.

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Auf diesen Artikel verweisen: Volljährigenunterhalt * Taschengeldanspruch, Ehegatte * Erwerbstätigenbonus * Quotenunterhalt * Kindesunterhalt, Minderjährige * überobligationsmäßiges Einkommen, Unterhalt * Ehegattenunterhalt, nachehelich * Leistungsfähigkeit